Dinosaurier

Saurierfund mit weitreichenden Folgen

Denver (rpo) Wissenschaftler haben auf Madagaskar zwei komplette Schädel von Titanosauriern gefunden. Damit kann einer der häufigsten, aber am wenigsten erforschten Saurierart nun endlich ein Gesicht gegeben werden. Aber die Entdeckung hat noch weiterreichende Folgen: Wahrscheinlich muss das Auseinanderbrechen des Urkontinents Gondwana neu datiert werden

Die Forscher fanden zwei komplette Schädel von Titanosauriern, einer Gruppe pflanzenfressender Riesenechsen, die ihre große Epoche am Ende des Jura und am Anfang in der Kreidezeit vor etwa 140 Millionen Jahren hatte. Die Funde könnten auch die zu einer Neudatierung für das Auseinanderfalllen des Urkontinents Gondwana führen, erklärten die Paläontologen in der US-Fachzeitschrift „Nature“.

Die Funde – das fast komplette Skelett mit Schädel eines Jungtieres und der vollständige Schädel eines erwachsenen Tieres – sind äußerst selten, da die riesigen Tiere über vergleichsweise winzige Schädel verfügten, die auf Grund ihrer zerbrechlichen Struktur die Jahrmillionen meist nicht überstanden. Auch die in Madagaskar gefundenen Schädel mussten seit 1995 Stück für Stück aus einem alten Flussbett geborgen und wie ein Puzzle zusammengesetzt werden.

Quelle: Rheinische Post Online


Kommentar des Autors

Es handelt sich um Problem, da Madagaskar ungefähr seit Beginn der Kreidezeit, spätestens seit 120 Millionen Jahren eine Insel war. Titanosaurier entwickelten sich aber erst später. Auch in Afrika wurden Titanosaurier gefunden. Afrika und Madagaskar sollen aber seit 180 – 160 Mio. Jahren getrennt sein. Wie kommen schwimmunfähige Titanosaurier auf eine Insel? Oder stimmen die Datierungen nicht? Denn Malawisaurus, der älteste afrikanische Titanosaurier, ist 100 bis 140 Mio. Jahre alt.

In „Irrtümer der Erdgeschichte“ wurde dieser Trend vorausgesagt und es werden dort mehrere Beispiele für neue Funde von Dinosauriern auf allen Kontinenten, u.a. Antarktis, angeführt, woraus eindeutig der Schluss zu ziehen ist, dass die Kontinente wesentlich länger Verbindungen hatten als bisher angenommen. Handelt es sich bei der entfallenden Erdzeit um eine Phantomzeit? Näheres dazu ausführlich in „Irrtümer der Erdgeschichte

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