Tyrannosaurier auch auf der Südhalbkugel

Die Tyrannosaurier durchstreiften auch die Südhälfte der Erde vor 110 Millionen Jahren. Das beweist der erstmalige Fund eines Knochens in Australien durch ein internationales Forscherteam. Diese Saurierart, zu der auch der T-Rex zählt, hat also nicht nur in den nördlichen Regionen der Erde gelebt hat, wie bisher angenommen. Mit anderen Worten, bisher glaubte man, dass Tyrannosaurier nur auf dem nördlichen Urkontinent Laurasia zuhause waren, nicht aber auf dem Südkontinent Gondwana, aus dem sich vor etwa 150-130 Millionen Jahren wiederum in Afrika und Südamerika einerseits sowie Madagaskar, Indien, die Antarktis und Australien andererseits aufgespalten haben soll. Tyrannosaurier sollten nach Vorstellung dieser Experten nicht nur Teile der Südhalbkugel besiedelt haben, sondern könnten eventuell in der frühen Kreidezeit sogar auf der ganzen Welt verbreitet gewesen sein.

Quelle: A Southern Tyrant Reptile

Roger B. J. Benson, Paul M. Barrett, Tom H. Rich, and Pat Vickers-Rich
Science 26 March 2010 327: 1613 [DOI: 10.1126/science.1187456] (in Brevia)
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Kommentar

Grundsätzlich wird die schon im »Dinosaurier Handbuch« (Zillmer, 2002, S. 80 ff.) beschriebene weltweite Verteilung von Dinosauriern bestätigt, die dem Zeitablauf der Plattentektonik-Hypothese widerspricht, da die Kontinente in der Kreidezeit schon durch tiefe und teils breite Wasserrinnen getrennt gewesen sein sollen. So wurde das in der Unterkreidezeit lebende Iguanodon weltweit nachgewiesen, auch in Australien (Irrtümer der Erdgeschichte, 2001, S. 172 f.). Weitere Funde, wie von Majungatholus, auch Majungasaurus genannt (einem Verwandten der Tyrannosaurier), auf Madagaskar in der Kreidezeit zeigen, dass die konventionell angebotene Zeitskala der Plattentektonik nicht stimmen kann.

Die Dinosaurier-Paläogeografie führte bereits zu einer wesentlichen zeitlichen Zeitverkürzung geologischer Vorgänge in Bezug auf das Erdmittelalter, der Ära der Dinosaurier (und neuerdings auch der Säugetiere!), wie bereits 1999 vom Dinosaurier-Experten Paul Sereno in Science am 25. Juni 1999 (Zusammenfassung) vorgeschlagen. Diese Dinosaurier-Paläogeografie wurde im »Dinosaurier Handbuch« erweitert und im »Energie-Irrtum« (2009, Diagramm auf S. 179) aktualisiert.

Die drastische Zeitverkürzung aufgrund von weltweiten Dinosaurier-Fossilien führt hin zu einem eher kurzzeitigem (katastrophischen) Auseinanbrechen der Erdkruste in der Oberkreidezeit. Dies ist am besten durch die Erdexpansions-Theorie (als weiter entwickelte Plattentektonik) zu erklären. So kann die weltweite Anwesenheit von Dinosauriern in der Oberkreidezeit erklärt werden.

Iguanodon bernissartensis (Tim Bekaert, 1995).
Majungasaurus lebte während der späten Oberkreidezeit vor
70 Millionen Jahren in Madagaskar. Bild: I, ArthurWeasley.
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