Als Altsteinzeitmenschen auf hoher See fischten

In der Jerimalai-Höhle im Osten des Inselstaats Osttimor gruben die Archäologen 38.000 bis 42.000 Jahre alte Knochen, Gräten, Zähne und andere fossile Fragmente von Fischen aus, die etwa zu 50 Prozent von Fischarten stammen, die im offenen Meer leben. Um solche Arten, wie etwa Thunfische, Hornhechte, Barrakudas und Meeresschildkröten zu fangen, brauche es eine Planung und komplexe TechnologienDemnach fuhren unsere Vorfahren viel früher aufs offene Meer als man bisher glaubte
Die bisher ältesten Belege für Hochseefischerei wurden auf ein Alter von 12.000 Jahren datiert. Die jetzt in Osttimor entdeckten Fossilien lassen vermuten, dass unsere Vorfahren bereits vor 42.000 Jahren auf hoher See zwischen Australien und Südostasien auf Fischfang gingen.

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Kommentar

Frühmoderne Menschen – Cro-Magnon-Mensch  (Homo sapiens) – sollen vor höchstens 40.000 Jahren auf dem Landweg  in Europa erschienen sein, während der letzten Eiszeit. Nach den neuen Erkenntnissen scheint Hochseeschifffahrt bereits vorher möglich gewesen sein. Dies wirft eventuell neues Licht auch auf mögliche ozeanüberbrückende kulturellen Kontakte bereits vor längerer Zeit bis hin in die Altsteinzeit, als nach offizieller Sichtweise noch Neandertaler lebten, aber auch auf die Existenz von alten Karten, die es ohne Hochseeschifffahrt nicht geben dürfte. Siehe hierzu auch das Buch »Die Evolutions-Lüge«.

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